Übersicht zur Planung (2022)

Sie wurden von Ihrer Behörde benachrichtigt, dass Sie eine Kleinkläranlage errichten müssen? Oder Sie planen einen Neubau und es ist kein Kanalanschluss möglich? Dann hilft Ihnen diese Seite mit Antworten auf folgende 5 Fragen:

  1. Wer braucht eine Kleinkläranlage?
  2. Wie teuer ist die Kleinkläranlage?
  3. Wie funktionieren diese Systeme?
  4. Welche unterschiedlichen Systeme gibt es?
  5. Wie muss eine Kleinkläranlage gewartet werden?

Mit diesen Informationen können Sie sich ein umfassendes Grundwissen aneignen, das Ihnen hoffentlich helfen wird. Sollten Sie spezielle Fragen zum Bau einer Kleinkläranlage haben, können Sie diese gerne in unserem Forum stellen. Hier sind viele Klärfirmen und Behördenvertreter gerne bereit, genauer auf Fragen einzugehen.Nun aber zu den oben genannten Fragen und Antworten zu Kleinkläranlagen:

1. Wer benötigt eine Kleinkläranlage?

Kleinkläranlagen werden für Einzelhäuser, kleine Siedlungen, Gastwirtschaften, Schutzhütten oder andere Gebäude verwendet, bei denen ein Anschluss an das öffentliche Kanalnetz aus Kostengründen oder technisch nicht möglich ist.

In einem solchen Fall wird die benötigte Hauskläranlage dann entweder komplett neu errichtet oder es werden bestehende Gruben mit einer Nachrüstung auf den neuesten Stand der Klärtechnik gebracht.

95,6% der deutschen Bevölkerung sind an kommunale Kläranlagen angeschlossen - damit bleiben laut destatis in Deutschland ca. 2,3 Millionen Kleinkläranlagen.Im Jahr 2016 waren ca. 400.000 Anlagen komplett ohne Kleinkläranlage einfach als abflusslose Sammelgrube. Es gibt also genug zu tun, um alte Systeme auf einen neuen Stand zu bringen oder komplett neu zu errichten.

Diese kleineren Systeme, auf welche wir hier eingehen reinigen Abwasser für Einwohnerzahlen von 4 bis 50 Einwohnerwerten (EW).

Info zum Begriff Einwohnerwert: Dieser Wert wird in der Wasserwirtschaft eingesetzt, um die Menge an Schmutz im Abwasser zu vergleichen. Er setzt sich zusammen aus der Einwohnerzahl und einem Vergleichswert (Einwohnergleichwert EGW) für gewerbliche Betriebe.

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Den rechtlichen Hintergrund für die Notwendigkeit von Kleinkläranlagen bildet die europäische NormeEN 12566-3(und die DIN 4261-1 undDIN 4261-2). Die europäische Norm hat gleichzeitig den Status einer Deutschen Norm. Die europäische Grundlage legt fest,

  • welche Anforderungen es an Kleinkläranlagen gibt,
  • wie diese geprüft werden
  • und welche Kennzeichnungen sie bekommen.

Die Norm bezieht sich dabei auf vollbiologische Kleinkläranlagen bis 50 EW (Einwohnerwert).

Anlagen, die nicht direkt von dieser Norm erfasst sind (zum Beispiel Nachrüstsätze für vorhandene Gruben), werden durch Landesbauordnungen geprüft. Zuständig ist das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt). Es erteilt allgemeine bauaufsichtliche Zulassungen und Bauartgenehmigungen. Damit wird die Eignung als Kleinkläranlage bestätigt.

Nach Inkrafttreten der EU-Normen war ursprünglich geplant, bis Ende 2015 alle Anlagen in Deutschland auf den neuesten Stand zu bringen. Wie so häufig hat die Umsetzung dann aber länger gedauert als erwartet. Seit dem Jahr 2018 hatten aber so gut wie alle Bundesländer die Vorschriften umgesetzt beziehungsweise die Betreiber darüber unterrichtet.

Für Sie bedeutet das: Falls Sie noch ein Dreikammersystem betreiben, müssen Sie aktiv werden und Ihre Anlage auf den neuen Stand der Technik bringen!

1.1. Wie wird eine Kleinkläranlage eingebaut?

Mit diesem Video von Roland Lorenz können Sie sich einen ersten Einblick in den Einbau einer Kleinkläranlage verschaffen. Das Video ist jedoch nur als Beispiel zu verstehen: Es gibt etliche verschiedene Systeme und Behälter, die dann auch völlig andere Voraussetzungen stellen und unterschiedlich eingebaut werden. Lassen Sie sich im Vorfeld gut beraten, welches System am besten für Sie geeignet ist!

Übersicht zur Planung (2)

1.2. Was ist bei der Nachrüstung einer Kleinkläranlage zu beachten?

Falls Sie bereits ein Dreikammersystem besitzen, so kann dieses mithilfe eines Nachrüstsatzes in eine vollbiologische Kleinkläranlage umgebaut werden. Dies spart Geld für einen neuen Behälter. Solche Nachrüstsätze machen aus Ihrer Sammelgrube beziehungsweise Ausfaulgrube eine vollbiologische Kleinkläranlage, die den geltenden Vorgaben entspricht. Rüstsätze werden häufig für das SBR-System oder das Festbettverfahren angeboten.

Tipps: Folgende Punkte sollten Sie beachten, wenn Sie eine vorhandene Kleinkläranlage nachrüsten wollen:

  1. Erkundigen Sie sich früh genug vor dem vereinbarten Einbautermin, welche Arbeiten von Ihnen erledigt werden müssen! Lassen Sie sich am besten eine Aufstellung schicken und beginnen Sie früh genug mit diesen Vorarbeiten. Planen Sie einen ausreichenden Puffer ein! Nichts ist ärgerlicher als ein verschobener Einbautermin. Außerdem entstehen für eine zweite Anfahrt in der Regel zusätzliche Kosten. Wie so oft ist auch hier eine gute Planung entscheidend für den Erfolg.
  2. Bestellen Sie für den Tag des Einbaus das Abfuhrunternehmen, um die Grube zu entleeren und gründlich zu reinigen. Ordern Sie einen Spülwagen, der die Grube von innen mit Wasser reinigen kann! Versuchen Sie bitte nicht, an dieser Stelle Geld zu sparen!
  3. Je nach System muss die Zufahrt eines schweren LKW möglich sein. Erkundigen Sie sich genau, welcher Platz benötigt wird, damit der Nachrüstung Ihrer Klärgrube nichts im Weg steht.
  4. Erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob Ihre Kläranlage (beziehungsweise ein möglicherweise vorhandener Steuerschrank) Strom braucht. Falls der nötige Stromanschluss noch nicht vorhanden ist, müssen Sie diesen im Vorfeld legen lassen.
  5. Beachten Sie: Regenwasser darf erst nach der Kläranlage mit dem Abwasser zusammengeführt werden. (In eine Verrieselung darf in der Regel gar kein Regenwasser eingeleitet werden.)
  6. Prüfen Sie gleich zu Beginn, ob genug Platz für die Bauarbeiten vorhanden ist. Dabei ist wichtig zu wissen: Von der Unterkante des Abwasserrohres muss die Kläranlage meist noch etwa zwei bis drei Meter tiefer eingegraben werden. (Das ist je nach Behälter ein wenig unterschiedlich.) Kommt das Abwasser zum Beispiel auf Kellertiefe heraus, müssen Sie zwei bis drei Meter unter die Kellersohle graben. Die Seitenbereiche müssen dabei ausreichend angeböscht werden, damit die Baugrube nicht zufallen kann. Abhängig vom Erdreich sollte der Böschungswinkel zwischen 30 und 60 Grad betragen. Sie brauchen also zu den Seiten hin noch deutlich mehr Platz als die Kläranlage später. Ist dieser Platz vorhanden?
  7. Es kann sich lohnen, nach einem Barzahlungsrabatt zu fragen. Die letzte Möglichkeit dafür ist das Einbaudatum. Fragen Sie einfach den Monteur, ob Sie vom Rechnungsbetrag zwei oder drei Prozent abziehen dürfen, wenn Sie sofort bar bezahlen. Oft ist dies möglich. Lassen Sie sich den Erhalt des Geldes aber unbedingt schriftlich bestätigen!

2. Wie teuer isteine Kleinkläranlage?

Wie meistens muss die erste Antwort lauten: „Das kommt darauf an.“

Die Kosten richten sich nach verschiedenen Faktoren:

  • Welche Größe wird benötigt? Wie viele Personen halten sich im Haus auf?
  • Kann eine bestehende Grube nachgerüstet werden oder muss neu gebaut werden?
  • Liegt das Grundstück in einem Umweltschutzgebiet?

Als Faustformel gilt: Bei kleinen Anlagen von 2 bis 4 EW (Einwohnerwerten) kann man mit Anschaffungskosten von etwa 3000 bis 3500 Euro rechnen.
Neben den Einrichtungskosten fallen Betriebskosten an. Dazu gehören:

(Video) Integrierte Planung: Wie gut ist die Übersicht über die Daten?

  • Energiekosten der Kleinkläranlage (Stromkosten für Pumpen, Kompressor und Steuerung),
  • die technische Wartung,
  • die betrieblich notwendigen und behördlich vorgeschriebenen Kontrollen der Ablaufqualität,
  • die Entsorgung des anfallenden Klärschlamms.

Hier gibt es:WEITERE INFOS ZU KOSTEN + FÖRDERUNG

TIPP: Anbieter und Hersteller präsentieren Ihrevollbiologische Kleinkläranlagen

Im Bereich Firmen-Präsentationenkönnen Sie die übrigens die Systeme der meisten Hersteller finden, die in Deutschland anbieten. Sie finden Kontaktadressen, so wie Informationsmaterial über die Kleinkläranlage des jeweiligen Herstellers.

liefert Ihnen Checklisten und Praxistipps zur Erstellung und Betrieb Ihrer eigenen Kleinkläranlage.

3. Wie funktioniert eine Kleinkläranlage?

Kurz gesagt: Es werden gute Bakterien gezüchtet, die das Abwasser für Sie reinigen.

Im Grunde werden die gleichen Mechanismen zur Reinigung auch in einem kommunalen Klärwerk genutzt. Auchhier nutzt man Mikroorganismen, welche die Fähigkeit besitzen Fäkalien und anfallende Abwässer in ungefährliche Stoffe umzuwandeln.

In der Regel haben Kleinkläranlagen ein Absetzbecken, in dem sich die im Abwasser vorhandenen Feststoffe und schwimmenden Fette abtrennen. Das Absetzbecken kann zum Beispiel – wie in der Grafik – ein Drittel einer Dreikammerabsetzgrube ausmachen. Wenn das Abwasser dort eine Weile verbleibt, sinken die schwereren Feststoffe auf den Boden des Beckens. Fette und Öle sind dagegen leichter als Wasser und steigen deshalb zur Oberfläche auf. Das Wasser, das nun aus der Mitte abfließt, ist schon von diesen groben Stoffen befreit. Diesen Schritt nennt man mechanische Reinigung.

Übersicht zur Planung (3)

Danach folgt die biologische Reinigungsstufe, das Herzstück der Kleinkläranlage. Hier übernehmen natürlich vorhandene Bakterien die Verarbeitung und Reinigung des Abwassers. Das gleiche Prinzip geschieht auch in Flüssen oder im Boden, es handelt sich also um ganz natürliche Mechanismen, die hier nur etwas optimiert werden. Es gibt verschiedene Verfahren, um die Bakterien möglichst aktiv zu halten und ihnen ein Umfeld zu bieten, in dem sie sich gut vermehren können.

Im nächsten Schritt werden die Bakterien noch ausgefiltert. Diese sollen einerseits die Umwelt nicht belasten und andererseits sollen sie ja weiterhin in der Kläranlage ihre Arbeit verrichten.
Wir haben für Sie ein Video zusammengestellt, das Ihnen die Funktionsweise einer Kleinkläranlage erklärt. Im Anschluss stellen wir Ihnen die einzelnen Schritte noch genauer vor:

Übersicht zur Planung (4)

3.1. Erster Schritt in der Kleinkläranlage: die mechanische Reinigung

Die mechanische Klärung vom Abwasser erfolgt normalerweise in der ersten Kammer der Kläranlage. In diesem Schritt sollen Grobstoffe zurückgehalten werden. Mechanische Klärung bedeutet also, dass die Feststoffe wegen ihres Gewichtes einfach auf den Boden der Kammer absacken. Hierdurch entsteht in der ersten Kammer der sogenannte Fäkalschlamm, der hin und wieder abtransportiert werden muss. Das ist spätestens dann nötig, wenn der Fäkalschlamm 50 % der Wassertiefe erreicht.

Das Wasser läuft zusammen mit den leichteren Schwebstoffen durch Übertritte in die nächsten Kammern der Kläranlage, das heißt zur nächsten Reinigungsstufe.

3.2. Zweiter Schritt in der Kleinkläranlage: die biologische Abwasserbehandlung

Die zweite Stufe der Abwasserreinigung wird durch Bakterien erreicht, die das Abwasser in andere Bestandteile zerlegen. Die Bakterien ernähren sich von den organischen Inhaltsstoffen des Abwassers in der Kläranlage (zum Beispiel Essensreste, Körperausscheidungen oder Schmutzstoffe aus der Wäsche) und vermehren sich dadurch. Man erreicht also eine Win-Win-Situation: Die Bakterien finden gute Lebensbedingungen vor und verrichten für die Menschen eine wichtige Arbeit. Damit die Mikroorganismen ihre Arbeit tun können, brauchen sie außerdem Sauerstoff. Diesen erhalten die Bakterien entweder durch direktes Einblasen der Luft in das Abwasser oder durch große Oberflächen, die mit der Luft in Kontakt sind. Ein Beispiel hierfür ist der Tropfkörper, bei dem das Wasser über Lavasteine rieselt und sich dabei mit Sauerstoff anreichert.

Übersicht zur Planung (5)

Die Arbeit der Mikroorganismen funktioniert wiederum nach verschiedenen Prinzipien:

3.2.1. Der Kohlenstoffabbau in der Kleinkläranlage:

Die Bakterien verarbeiten zur eigenen Energiegewinnung Kohlenstoff (zum Beispiel aus den Nahrungsresten) zu Kohlendioxid und Wasser. Ähnlich arbeitet auch unser Körper: Er „verbrennt“ Kohlenstoff aus der Nahrung in den Muskeln, gewinnt dabei Energie und scheidet als „Abfallprodukt“ mit der Atmung Kohlendioxid aus. Nach dem gleichen Prinzip gehen auch die Bakterien in der Kleinkläranlage vor. Dieser Prozess wird in der Klärtechnik Kohlenstoffabbau genannt.

Kleinkläranlagen, die für Kohlenstoffabbau geeignet sind, haben die Abwassertechnik-Reinigungsklasse C.

(Video) Übersicht und Planung einer individuellen Roadmap / Road to S/4HANA / Intro Folge 1/4

3.2.2. Nitrifikation in der Kleinkläranlage:

Ein zweiter wichtiger Prozess in der Kläranlage ist die Umwandlung von Ammoniumverbindungen (zum Beispiel Harnstoff oder Eiweiß) zu Ammonium (NH4), Dieses Ammonium wird dann noch durch die Bakterien zu Nitrat weiterverarbeitet.

Geschieht das nicht in der Kläranlage, müssen die Gewässer, in die das Wasser eingeleitet wird, diese Aufgabe übernehmen. Grundsätzlich ist das möglich, das Problem ist nur: Die Gewässer brauchen für die Verarbeitung der Stoffe ebenfalls Sauerstoff. Dieser wird also dem Wasser entzogen und die Wasserqualität wird schlechter. Darunter leiden die Tiere in den Gewässern, die ja auch Sauerstoff zum Leben benötigen. Deshalb baut man möglichst viele Ammoniumverbindungen schon in der Kläranlage ab, um die Gewässer nicht unnötig zu belasten. Dieser Prozess wird in der Klärtechnik Nitrifikation genannt.

Kleinkläranlagen, die für Nitrifikation geeignet sind, haben die Abwassertechnik-Reinigungsklasse N.

3.2.3. Denitrifikation in der Kleinkläranlage:

Nach der Nitrifikation kann mit der Denitrifikation ein zusätzlicher Reinigungsschritt erfolgen. Auch er findet in der biologischen Abwasserreinigung durch spezielle Mikroorganismen statt. Bei der Denitrifikation werden Nitrate zu molekularem Stickstoff umgebaut. Das verbessert die Qualität des gereinigten Wassers noch einmal deutlich und verhindert eine gefährliche Überdüngung der Gewässer.

Kleinkläranlagen, die für Denitrifikation geeignet sind, haben die Reinigungsklasse D.

3.2.4. Wo befinden sich die Bakterien in der Kleinkläranlage?

Mikroorganismen, die die Nitrifikation und Denitrifikation übernehmen, bilden den Belebtschlamm. Im Abwasser gibt es sie in zwei verschiedenen Formen:

  1. schwimmend im Wasser („frei schwebend“ sagt der Fachmann) oder
  2. fest auf bestimmtem Material angesiedelt (als sogenannter Biofilm, wie er auch in der Natur auf Steinen oder Pflanzen vorkommt).

Dementsprechend gibt es auch bei den Kläranlagen Systeme, bei denen die Bakterien schwimmen (zum Beispiel SBR) und solche, die mit einem Biofilm arbeiten (zum Beispiel Tropfkörper- oder Festbett-Systeme).

3.3. Der letzte Schritt in der Kleinkläranlage: die Nachklärung

Wie schon erklärt, befinden sich in der Kläranlage jede Menge Bakterien, zum Beispiel im Belebtschlamm oder im Biofilm. Diese sollten nicht in großer Menge in das natürliche Gewässer oder das Grundwasser gelangen. Schließlich soll die Abwasserreinigung ja so weit wie möglich stattfinden, bevor das gereinigte Abwasser in ein Gewässer fließen darf. Und außerdem werden die Bakterien in der Kläranlage gebraucht und sollen nicht in zu großer Zahl verloren gehen.

Aus diesen Gründen wird in der Nachklärung die Biomasse (also der Belebtschlamm und Teile des Biofilms) gesammelt. Dies geschieht einfach, indem man sie auf den Grund der Nachklärung absinken lässt.

  • Der abgesetzte Schlamm wird bei den meisten Systemen wieder zurück in die Vorklärung der Kläranlage befördert, wo die Bakterien ihre Arbeit wieder aufnehmen können.
  • Das gereinigte Wasser kann dann an der Oberfläche abfließen oder es wird abgepumpt.

3.4. Zusätzliche mögliche Reinigungsschritte für Schmutzwasser

Die bisher genannten Reinigungsschritte bilden die Basis einer guten Abwasserreinigung. Je nach den örtlichen Gegebenheiten und Vorschriften sind die Reinigungsklassen C (ausschließlich Kohlenstoffabbau), N (Kohlenstoffabbau und Nitrifikation) oder D (Kohlenstoffabbau, Nitrifikation und Denitrifikation) vorgeschrieben. Meist genügt vorschriftsmäßig die Reinigungsklasse C, also der Kohlenstoffabbau.

Es gibt jedoch noch weitere Schritte, die in einigen Systemen hinzukommen (und in besonders schützenswerten Gebieten im Einzelfall vorgeschrieben sein können):

3.4.1. Zusätzliche Phosphateliminierung in Kleinkläranlagen

Phosphorverbindungen stammen unter anderem aus Waschmittel und wirken stark düngend. Das kann zur Überdüngung von Gewässern führen, die dann im schlimmsten Fall „umkippen“ und keinen geeigneten Lebensraum mehr für Fische und andere Wassertiere bieten. Deshalb sollten nicht zu viele Phosphate in die natürlichen Gewässer oder ins Grundwasser gelangen. In großen Kläranlagen findet aus diesem Grund eine Phosphatfällung statt, und auch in Kleinkläranlagen kann eine Phosphoreliminierung zusätzlich eingesetzt werden.

Man verwendet dafür entweder ein chemisches Fällmittel, das die Phosphate unschädlich macht, oder spezielle Mikroorganismen. Diese geben unter anaeroben Bedingungen (also ohne Sauerstoff) Phosphate ab und nehmen diese (und weitere) unter Sauerstoffeinfluss wieder auf (Weitere Infos auch unter: https://www.db-thueringen.de/servlets/MCRFileNodeServlet/dbt_derivate_00039095/pubdownload1044.pdf)

Kleinkläranlagen mit zusätzlicher Phosphateliminierung sind in der Reinigungsklasse mit „+P“ gekennzeichnet.

Generell wird empfohlen, bei der Nutzung von Kleinkläranlagen auf ein Übermaß an bestimmten Stoffen zu verzichten. Dazu gehören zum Beispiel Weichspüler oder auch intensive Badezusätze. Mehr Tipps zum Betrieb Ihrer Kleinkläranlage finden Sie hier.

Übersicht zur Planung (6)

3.4.2. Zusätzliche Hygienisierung in Kleinkläranlagen

Bei der Hygienisierung (siehe auch dieser Link) werden nach den anderen Reinigungsschritten noch die Mikroorganismen im Abwasser weiter reduziert. Das geschieht entweder durch spezielle Filter oder durch UV-Anlagen, die Bakterien und andere Keime abtöten. Wie das genau funktioniert, erklären wir Ihnen unter Punkt 4.4 dieses Textes.

Kleinkläranlagen mit zusätzlicher Hygienisierung sind in der Reinigungsklasse mit „+H“ gekennzeichnet.

Welche Reinigungsklasse bei Ihnen gefordert wird, kann Ihnen die zuständige Behörde sagen. Falls Sie freiwillig eine Kleinkläranlage kaufen möchten, die eine höhere Klasse als gefordert erfüllt, sollten Sie Folgendes beachten: Stellen Sie den Antrag nur für die geforderte Reinigungsklasse! Sonst müssen Sie die Anforderungen der höheren Reinigungsklasse komplett einhalten. Das kann bedeuten, dass Sie Ihre Kläranlage dreimal jährlich warten lassen müssen und dabei zusätzliche Analysen nötig werden. Wenn das ohne zwingenden Grund passiert, ist es sehr ärgerlich.

4. Welche unterschiedlichen Systeme von Kleinkläranlagen gibt es?

Man kann zwischen drei Systemgruppen und den hierzu gehörenden Klärsystemen unterscheiden: Belebtschlammverfahren, Biofilmverfahren und naturnahe Systeme. Hierbei gibt es jeweils mehrere Klärsysteme:

BelebtschlammverfahrenBiofilmverfahrenNaturnahe Systeme
SBRTropfkörperPflanzenbeet
MBR,Membranbelebungsanlagengetauchtes Festbettbepflanzter Bodenfilter
BelebungsverfahrenRotationstauchkörperSchilfkläranlage
BodenkörperfilteranlageSchilfbeet
Anlagen mit frei beweglichen Aufwuchskörpern / Rotationstauchkörper
(Video) Übersicht Prüfungsthemen (Aufgaben und Rechnungen) - Prüfungsvorbereitung - Gesellenprüfung Teil 2

Im Gegensatz zu den naturnahen Systemen wird beim Belebtschlammverfahren und beim Biofilmverfahren zusätzlich Luft ins Wasser gepumpt. Man spricht auch von technischen Verfahren im Vergleich zu den naturnahen Systemen.

Und so funktionieren die einzelnen Systemgruppen:

4.1. Was ist das Belebtschlammverfahren?

Einfach gesagt wird bei diesen Systemen das Abwasser in den Kleinkläranlagen auf verschiedene Art mit Luftblasen durchströmt. Dadurch wird viel Sauerstoff in das Wasser eingebracht. Das verbessert die Lebensbedingungen für die Bakterien, die sich dadurch besser vermehren und das Abwasser gut reinigen können.

Bei dieser Art der Anlagen schwimmen die Bakterien frei in der Reaktionskammer herum.
Diese Kleinklärsysteme gehören zu diesem Typ:

  • SBR
  • MBR / Membranbelebungsanlagen
  • Belebungsverfahren (zum Beispiel Durchflussverfahren)

Wenn Sie mehr über die einzelnen Typen wissen wollen, klicken Sie einfach auf die entsprechenden Seiten. Dort erklären wir alle wichtigen Details sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Klärsysteme.

4.2. Wie funktionieren Kleinkläranlagen mit Biofilmverfahren?

Übersicht zur Planung (7)

Auch bei den Kläranlagen mit Biofilmverfahren wird Luft ins Abwasser eingebracht, um den Bakterien optimale Lebensbedingungen zu ermöglichen. Im Gegensatz zum Belebtschlammverfahren werden hier aber die Bakterien auf bestimmten Flächen gezüchtet. Es gibt zum Beispiel schwimmende Plastikgitter in runder oder länglicher Form. Oder es werden Kunststoffgitter oder Röhren in der zweiten Kammer der Anlage angebracht. Alle diese Materialien besitzen eine Oberfläche, auf der sich die Bakterien gut ansiedeln und vermehren können. Sie bilden den sogenannten Biofilm, eine schleimige Schicht auf den Oberflächen. Meist wird dann von unten Luft eingetragen, sodass die Bakterienzucht in Schwung kommt und diese das Abwasser gut reinigen können.

Zu diesem Typ Kleinkläranlagen gehören folgende Systeme:

  • Tropfkörper
  • getauchtes Festbett oder Wirbelbett
  • Anlagen mit frei beweglichen Aufwuchskörpern
  • Rotationstauchkörper
  • Bodenkörperfilteranlagen

4.2.1. Exkurs: Wie viel Luft (& damit Strom) braucht eine belüftete Kleinkläranlage?

Immer wieder wird über den Stromverbrauch von Kleinkläranlagen gesprochen. Hin und wieder hört man Aussagen wie: „Nur x Euro Stromkosten für eine 4 EW-Anlage“. Kann man sich darauf verlassen? Wie realistisch sind solche Angaben? Wir erklären Ihnen kurz die Zusammenhänge zwischen Reinigungsleistung, Sauerstoffbedarf, Luftmenge und Stromverbrauch.

Sauerstoffbedarf:

Die Abwasserreinigung in Kleinkläranlagen erfolgt aerob, das heißt unter Verwendung von Sauerstoff. Vereinfacht gesagt: Die Mikroorganismen, die das Wasser reinigen, brauchen Sauerstoff zum Atmen. Je besser sie sich vermehren und das Wasser reinigen, umso mehr Sauerstoff brauchen sie. Genaue Angaben über den Sauerstoffbedarf sind in der Fachliteratur zu finden.

Sauerstoffeintrag:

Bei Anlagen, die mit Druckluft betrieben werden, ist die Berechnung des Sauerstoffeintrages relativ einfach. Der Sauerstoffeintrag ist linear abhängig von der Luftmenge und vom Weg der Luftblasen (= Einblastiefe). Wie viel Sauerstoff pro m³ Luft und pro Meter Einblastiefe ins Wasser eingetragen wird, ist nur noch vom Membranrohrbelüfter beziehungsweise vom Tellerbelüfter abhängig. Die Belüfterhersteller nennen hierfür eine Kenngröße. Bei feinblasiger Belüftung im häuslichen Abwasser liegt dieser Wert bei 14 g Sauerstoff pro m³ Luft und Meter Einblastiefe. (Die Unterschiede zwischen den Herstellern sind nur sehr gering.)

Bei Anlagen, die mit Tauch- oder Strahlbelüftern Sauerstoff eintragen, ist eine theoretische Berechnung nicht möglich. Hier sind Versuchsreihen erforderlich. Dadurch ist eine einfache Kontrolle der Herstellerangaben nicht möglich, es bleibt nur das Vertrauen.

Luftleistung eines Verdichters:

Luftverdichter haben eine Leistungskurve, auf der der Volumenstrom (in m³/h) in Abhängigkeit vom Gegendruck (in mbar) angegeben ist. Der Gegendruck setzt sich zusammen aus:

• dem Wasserdruck (Einblastiefe): 1 mbar pro cm
• dem Öffnungsdruck der Membranen (geringfügig vom Hersteller abhängig, in der Regel ca. 20 bis 30 mbar)
• der Alterung der Membranen durch Ausspülen des Weichmachers während der ersten Betriebsjahre (ebenfalls geringfügig vom Hersteller abhängig, in der Regel ca. 25 bis 50 mbar)
• dem Druckverlust in Verrohrung und Schlauch (je nach Schlauchlänge und Durchmesser 20 bis 50 mbar)

Beispielrechnung:

Ein Hersteller einer SBR-Kleinkläranlage mit Drucklufthebern wirbt mit Stromkosten von unter 20 € im Jahr für eine 4 EW-Anlage der Klasse C. Ist das möglich?
• Als Verdichter wird ein Nitto LA 45 B (Leistungsaufnahme 45 W) eingesetzt.
• Die tägliche Laufzeit des Verdichters beträgt 6,5 Stunden.
• Aufs Jahr gerechnet bedeutet das: 0,045 x 6,5 x 365 = 107 kWh. Bei 18 Cent pro kWh wären das tatsächlich weniger als 20 € pro Jahr.
• Im Reaktor beträgt die Wassertiefe 1,35 m.

Was bringt der Verdichter?

Die Einblastiefe kann mit 1,25 m (Wassertiefe minus 10 cm) angenommen werden. Der Gegendruck beträgt dann unter optimistischen Bedingungen 125 + 20 + 25 + 20 = 190 mbar.
Bei diesem Gegendruck bringt der Verdichter laut Kurve 30 l/min = 1,8 m³/h.

(Video) Wie Du MASSIVEN Erfolg planen, organisieren & umsetzen kannst

Wie viel Sauerstoff wird eingetragen?

Bei dieser beispielhaften Anlage wird der Verdichter auch für den Betrieb der Druckluftheber benutzt, sodass von den 6,5 Stunden Laufzeit am Tag maximal 6 Stunden für die reine Belüftung übrig bleiben. Der tägliche Sauerstoffeintrag beträgt:
Eintragskoeffizient des Belüfters (14 x Volumenstrom (1,8)) x tägliche Laufzeit (6) x Einblastiefe (1,25) = 189 g Sauerstoff pro Tag.

Wie viel Sauerstoff ist notwendig?

Da die Anlage über eine Vorklärung verfügt, wird die Eingangsfracht von 60 auf 40 g BSB5 (biologischer Sauerstoffbedarf, eine Einheit für die Verschmutzung des Wassers) pro Tag und Einwohnerwert reduziert. Das heißt, im Reaktor werden täglich 4 x 40 = 160 g BSB5 veratmet. Allerdings sind nur für den Kohlenstoffabbau 1,6 x 160 = 256 g O2 notwendig, deutlich mehr als der eingetragene Sauerstoff!

Schlussfolgerung/Fazit:

Der Sauerstoffeintrag in dieser Beispielrechnung ist nicht ausreichend, um die Schmutzfracht zu verarbeiten. Der Abbau wird nur unvollständig ablaufen können. Der Betreiber spart zwar Stromkosten, die Anlage erreicht aber bei voller Auslastung nicht die geforderten Ablaufwerte!

Alle Hersteller „kochen mit Wasser“. Bakterien können nicht unterscheiden, ob sie in einer Kleinkläranlage der Firma X oder Y arbeiten. Der Bedarf an Sauerstoff ist alleine von der Schmutzmenge abhängig, die sie verarbeiten müssen. Wird mit sehr niedrigen Stromkosten geworben, ist entweder die Aussage falsch (zum Beispiel weil zu optimistisch gerechnet wurde) oder der Sauerstoffeintrag ist zu gering und die Anlage wird die geforderten Ablaufwerte nicht einhalten können.

Zu sehr an den Stromkosten sparen zu wollen (zum Beispiel durch sehr kleine Verdichter oder durch kürzere Belüftungszeiten), verringert die Sicherheit hinsichtlich kurzfristiger Überlastungen der Anlage.

4.3. Pflanzenkläranlagen als'NaturnaheAnlagen'

Neben den technischen Kleinkläranlagen gibt es noch eine weitere Möglichkeit: die „natürlichen“ Systeme. Sie kommen ohne technische Bauteile aus. Bei diesen Pflanzenkläranlagen wird, wie der Name schon sagt, das Abwasser in großen Beeten durch geeignete Pflanzen gereinigt.

Übersicht zur Planung (8)

Bei naturnahen Anlagen leitet man das Abwasser in Teiche ein, die mit ausgewählten Sumpfpflanzen bestückt sind. Dort, wo die Pflanzen stehen (der Bereich wird Bodenkörper oder Wasserkörper genannt) wird dann das Abwasser hindurchgeleitet. Im Boden und im Wurzelbereich der Pflanzen sind Mikroorganismen beheimatet, die die Stoffe „fressen“ oder binden.

Genauere Erklärungen und jede Menge Tipps für die Planung von Pflanzenkläranlagen finden Sie hier.

Naturnahe Kleinkläranlagen finden Sie auch unter folgenden Bezeichnungen:

  • Pflanzenbeet
  • Schilfbeet
  • Schilfkläranlage
  • bepflanzter Bodenfilter

4.4. Zusätzlich: UV-Hygienisierung für Kleinkläranlagen

Bereits seit Jahrzehnten setzt man in der Wasseraufbereitung UV-Licht zur Desinfektion von Trinkwasser ein. Diese Technik wird auch für Abwasser verwendet und kann bei ganz unterschiedlichen Kleinkläranlagen zusätzlich eingesetzt werden. Technisch ist das Verfahren simpel: Das biologisch geklärte Abwasser wird mit UV-Licht (Wellenlänge 253 Nanometer) bestrahlt.

Die DNA der Mikroorganismen wird dadurch manipuliert und die Zellteilung verhindert. In der Folge können sich schädliche Keime nicht mehr vermehren und das Wasser wird keimfrei beziehungsweise sehr keimarm.

Übersicht zur Planung (9)

Die UV-Technik hat einige Vorteile:

  • Die UV-Lampe hat eine recht lange Lebensdauer und ist kostengünstig.
  • Es gibt keine mechanisch beanspruchten Baugruppen, sodass kaum oder keine Wartung nötig ist.
  • Selbst ein Ausfall ist unbedenklich: Eine defekte UV-Lampe hat keinen Einfluss auf die biologische Klärstufe, die Kläranlage funktioniert also weiterhin problemlos. Das Wasser wird „nur“ nicht mehr hygienisiert.
  • Da das UV-System nicht Bestandteil der biologischen Reinigungsstufe ist, sondern nachgeschaltet wird, ist die Nachrüstung simpel.

Trotzdem wollen wir natürlich auch die Nachteile nicht unerwähnt lassen:

  • Bei trübem Abwasser kann es zu Problemen kommen. Schließlich muss das UV-Licht das Wasser durchdringen können, um seine Wirkung zu entfalten. Die Trübung des Wassers darf also nicht zu hoch sein.
  • Das Wasser wird durch die Hygienisierung zwar keimfrei, aber kleine Schmutzpartikel werden nicht herausgefiltert. Das ist nur mit Mikro- bzw. Ultrafiltrationsanlagen möglich. Für die meisten Anwendungen (zum Beispiel zur Gartenbewässerung) stellt das jedoch kein Problem dar.

Fazit: Die UV-Hygienisierung ist durchaus für bestimmte Kleinklärsysteme interessant. Solche Systeme werden mit der Zulassungsstufe „+H“ (plus Hygienisierung) gekennzeichnet.

5. Wie funktioniert die Wartungvollbiologischer Kleinkläranlagen?

Bei Kleinkläranlagen sind regelmäßige Kontrollen und Wartungen nötig und vorgeschrieben, um die Reinigungsleistung der Anlage zu sichern und zu bestätigen. Schließlich gelangt das gereinigte Abwasser in ein natürliches Gewässer oder das Grundwasser und diese sollen nicht mit Dreckwasser belastet werden.

(Video) Segeltörn planen - Eine Übersicht

Bei der Wartung wird die Technik vor Ort kontrolliert und eine Wasserprobe entnommen. Bei Bedarf tauscht man jetzt auch Ersatzteile aus. Im Labor wird dann untersucht, wie gut die Klärstufe das Abwasser nun tatsächlich gereinigt hat. Diese Daten und die Wartungsprotokolle werden Ihnen zur Verfügung gestellt. Außerdem bekommt auch die zuständige Behörde (in den meisten Fällen die Untere Wasserbehörde Ihres Kreises) diese Unterlagen.

Im Allgemeinen sind die Anforderungen an die Reinigungsleistung einer Kleinkläranlage nicht so hoch wie bei den großen kommunalen Anlagen. Die behördlichen Grenzwerte müssen aber natürlich ingehalten werden. Bei ausreichender Bemessung und guter Wartung gelingt das üblicherweise auch gut.

Weitere Informationen zur Wartung von Kleinkläranlagen finden Sie hier.

FAQs

Was gehört alles zur Planungsphase? ›

Planungsphase
  • Arbeitspaktete und Vorgänge planen.
  • Ablauf- / Terminplan erstellen.
  • Kosten- und Finanzmittelplan erstellen.
  • Ressourcenplan erstellen.
  • Konkretisieren der Risikoanalyse.
  • Planen der Querschnittsprozesse (Information, Kommunikation, Dokumentation, Qualität)

Was gehört zur Planung eines Projektes? ›

In der Projektplanung geht es also darum, die Grundlagen zu schaffen, um ein Projekt auf die Beine zu stellen. Dazu gehören u.a. auch die Planung des zeitlichen Ablaufs, der Umfang an Aufgaben, Kosten und Ressourcen sowie die Definition der Ziele.

Wie schreibt man einen Projektplan? ›

Einen Projektplan erstellen – in 8 einfachen Schritten
  1. Wie passt das Projekt zu den Zielen des Unternehmens?
  2. Was erwarten die Stakeholder? Was wird von ihnen erwartet?
  3. Wie soll der Erfolg gemessen werden?
  4. Welche Ressourcen stehen zur Verfügung?
  5. Welche Assets oder Ergebnisse werden von diesem Projekt erwartet?
8 Mar 2021

Wie sieht ein guter Projektplan aus? ›

Ihr Projektplan sollte mindestens Folgendes enthalten: Ein Zeitplan, der Phasen, Aufgaben und Teilaufgaben identifiziert, Die für diese Aufgaben verantwortlichen Projektteilnehmer sowie das Start- und Enddatum.

Was sind die 5 Projektphasen? ›

Das Projektmanagement kann in fünf Phasen unterteilt werden, die sich sehr unterscheiden: Einführung, Planung, Ausführung, Überwachung und Kontrolle, Abschluss.

Wie ist eine Planung aufgebaut? ›

Definieren Sie das Projektziel genau (Hauptziele und Nebenziele) Erstellen Sie Unterlagen, in denen das Projekt genau analysiert wird (logische Abläufe) Planen Sie dynamisch (Unterlagen iterativ auf den neuesten Stand bringen, Erkenntnisse, Änderungen, Auswirkungen mit einbeziehen)

Was ist bei einer Planung wichtig? ›

Planung darf niemals zum Selbstzweck werden. Sorgfältig ausgearbeitete Pläne sind wichtig, entscheidend bleibt aber die Umsetzung. Sie entwickeln klare Vorstellungen Ihrer Projekte und Aufgaben. Sie können konzentriert Ihre Ziele verfolgen und Ablenkungen besser handhaben.

Wie erstelle ich einen Ablaufplan? ›

So erstellen Sie ihren eigenen Projektablaufplan in 8 einfachen Schritten
  1. Den Umfang des Projekts verstehen. ...
  2. Aufgabenliste erstellen und Teilaufgaben definieren. ...
  3. Projektmeilensteine festlegen. ...
  4. Abhängigkeiten der Aufgaben definieren. ...
  5. Dauer der Aufgaben abschätzen. ...
  6. Ressourcen bewerten. ...
  7. Verantwortlichkeiten bestimmen.
20 Jun 2022

Wie schreibt man einen Ablaufplan? ›

Planen Sie das Projekt realistisch und gemeinsam mit den Projektbeteiligten. Definieren Sie Ziele, ggf. unterteilt in Muss-, Soll- und Kann-Ziele. Gliedern Sie das Projekt in Phasen wie Vorbereitung, Durchführung, Lieferung und Projektabschluss und legen Sie entsprechende Meilensteine fest.

Wie plant man Meilensteine? ›

Orientieren kannst du dich an folgender Regel: Formuliere mindestens einen Meilenstein mehr, als Projektphasen existieren. Einen für den Projektstart und je einen für das Ende der einzelnen Phasen. Innerhalb der Projektphasen können allerdings noch weitere Meilensteine sinnvoll sein.

Wie erstelle ich einen Projektplan in Excel? ›

Kopieren Sie zunächst das Tabellenblatt, indem Sie das Register mit gedrückter Maustaste nach rechts ziehen. Klicken Sie doppelt in das Register und benennen Sie es "Projektplan". Kennzeichnen Sie in Spalte A alle Einträge, geben Sie den Meilensteinen die ID "M" und den Phasenbezeichnungen die ID "P".

Wie definiert man Meilensteine? ›

Ein Meilenstein ist ein Ereignis von besonderer Bedeutung in einem Vorhaben oder Projekt. Meist handelt es sich um den Anfang oder das Ende einer Etappe auf einer Wegstrecke. Dabei steht aber nicht das Passieren eines Termins, sondern die Erreichung eines Ziels im Vordergrund.

Was passiert in der Planungsphase? ›

In der Planungsphase geht es auch um die Frage “Wo wollen wir überhaupt hin?” und damit um den Weg, der zum Ziel führt. Hier gibt es allgemeine Erfolgsfaktoren: klare Rollen mit Befugnissen und Verantwortung. eindeutige Kommunikation im Team und zwischen allen Stakeholdern.

Welche Phasen gibt es? ›

verschiedenen Aggregatzuständen (fest, flüssig und gasförmig). So kann ein Glas Wasser (flüssige Phase) gleichzeitig auch Eiswürfel (feste Phase) enthalten.

Was sind die drei Säulen des Projektmanagements? ›

Ein magisches Dreieck im Projektmanagement steht für diese drei Ziele: Diese drei Zielgrößen – Zeit, Kosten und Qualität – werden zu Projektbeginn definiert und priorisiert. Auf dieser Basis wird anschließend die Projektsteuerung aufgebaut.

Was ist die Wasserfall Methode? ›

Die Wasserfallmethode ist ein Vorgehensmodell des klassischen Projektmanagements, bei der das Projekt in unterschiedliche Phasen unterteilt und bereits zu Beginn bis ins Detail geplant wird. Dabei wird der Projektverlauf in verschiedene lineare Phasen unterteilt, die inhaltlich aufeinander aufbauen.

Was versteht man unter Projektablaufplan? ›

Ein Projektablaufplan (PAP) ist eine grafische Darstellung des gesamten Projekts, der einzelnen Aufgaben, des kritischen Pfades und der zeitlichen Abfolge. An solch einem Plan kann sich das Projektteam stets orientieren, dies erhöhte die Effizienz und die Klarheit des Projekts.

Was kennzeichnet Planung? ›

Planung kann somit definiert werden als ein Prozess der systematischen gedanklichen Vorwegnahme und Umsetzung zukünftiger Zwecke, Ziele, Potentiale und Verhaltensweisen der gesamten Organisation unter Berücksichtigung alternativer Situationen.

Was bedeutet eine gute Planung? ›

Gute Planung ist das A und O eines Projektes und umfasst nicht nur den Zeitplan. Beachtet und geplant werden müssen Budget, Kapazitäten, Mitarbeiter, Termine, Abgaben, Abstimmungen, Kalkulation, und noch mehr – nicht vergessen werden dürfen andere Projekte, interne Termine, Mehraufwand und Urlaubszeiten – …

Was macht die Planung? ›

Die Planung legt fest, wie und mit welchen Mitteln die Unternehmensziele erreicht werden sollen. Darüber hinaus sorgt sie dafür, dass die gesamtunternehmerische Planung und die Teilpläne aller einzelnen Unternehmensbereiche im optimalen Einklang und widerspruchfrei sind.

Wie lernt man Planung? ›

Lerne am gleichen Tag für unterschiedliche Fächer. Mach häufige Pausen (zum Beispiel jede halbe Stunde 5 Minuten). In diesen Pausen solltest du aber nicht etwas machen, dass dich ablenkt (z.B. Fernsehen) sondern zum Beispiel ein wenig aus dem Fenster schauen oder etwas Trinken gehen.

Was bedeutet Ziele und Planung? ›

Planung ist ein vorausschauender Prozess. Er besteht aus der Bestimmung von Zielen, der Auswahl von Mitteln zur Erreichung dieser Ziele, aus Überlegungen zur wirksamen Anwendung dieser Mittel und einer Kontrolle über die Erreichung dieser Ziele.

Was ist der Unterschied zwischen Organisation und Planung? ›

Planen unter Unsicherheit gelingt nur mithilfe einer „bounded rationality". Organisieren ist dann erfolgreich, wenn gute Pläne mit konkreten Handlungsschritten verknüpft werden. Kontrollieren verlangt neben allgemeiner Kausalattribution auch das Nachjustieren beschlossener Hand- lungspläne.

Was ist das Phasenmodell? ›

Das Phasenmodell untergliedert den Gesamtablauf eines Projekts in einzelne aufeinander folgende, parallel verlaufende und/oder sich überlappende, sachlich voneinander getrennte zeitliche Abschnitte (Projektphasen).

Wie viele Projektphasen gibt es? ›

Projektmanagement hat fünf Phasen: Vorbereiten, Initiieren, Planen, Steuern und Abschließen. Hier finden Sie einen Überblick über die Aufgaben in diesen Phasen. Projektmanagement prägt den Alltag aller Unternehmen und vieler Mitarbeiter. Insofern gehören Projekte schon zur Routine.

Was sind die Meilensteine in einem Projekt? ›

Ein Meilenstein ist ein Ereignis mit großer Bedeutung innerhalb eines Projekts. Dabei handelt es sich meistens um den Anfang oder das Ende einer Projektphase oder einer Etappe innerhalb eines Vorhabens. Dabei steht nicht nur der Termin beziehungsweise die Deadline im Vordergrund, sondern die Erreichung eines Ziels.

Welche Ablaufpläne gibt es? ›

Der Ablaufplan kann im einfachsten Fall aus den Einträgen der Terminkalender der Projektbeteiligten bestehen, im aufwändigsten Fall in einem vollständigen Netzplan. Die gängigste Form des Ablaufplans ist der Balkenplan (Bar Chart, Gantt Chart). und ihre wechselseitigen Anordnungsbeziehungen.

Wie sieht ein Meilensteinplan aus? ›

Elemente im Meilensteinplan

Oft enthält ein Meilensteinplan folgende Elemente: Projekt mit Startdatum. Meilensteine als Ereignisse von besonderer Bedeutung für das Projekt. Quality Gates zur Freigabe der nachfolgenden Projektphase oder als Phasenabschluss.

Wer erstellt einen Projektplan? ›

Die Frage, wer für die Erstellung des Projektplans zuständig ist, stellt sich eigentlich nicht. Es sollte immer der:die Projektleiter:in sein. Er:sie muss sich am Ende vor den Auftraggebern und der Chef:innen-Etage rechtfertigen.

Wie führe ich ein Projekt? ›

Jedes Projekt besteht in der Regel aus fünf Schritten: Einleitung, Planung, Durchführung, Überwachung & Kontrolle und Abschluss. Die Einleitungsphase ist die erste Phase, in der das Projekt gestartet wird, sowohl mit dem Team als auch mit allen Kunden und Stakeholdern.

Wie beschreibe ich ein Projekt? ›

Legen Sie schlüssig dar, worin das Ziel Ihres Projekts besteht. Fokussieren Sie sich dabei auf das Wichtigste. Geben Sie drei bis fünf konkrete und realistische, messbare Teilziele Ihres Projektes an. Umreißen Sie den Projektverlauf und seine Schritte und Meilensteine.

Ist Scrum ein Tool? ›

Scrum-Tools sind Softwaresysteme, die verwendet werden für Projektmanagement. Sie basieren auf einem Scrum-Framework – ein Teil des agile Methodik insbesondere für die Softwareentwicklung verwendet.

Was sind agile Tools? ›

Agile Projektmanagement-Tools sind Werkzeuge und Instrumente, die zur Planung und Durchführung eines agilen Projekts eingesetzt werden. Grundlegend könnte man zum Beispiel auch Whiteboards und Haftnotizen als agile Tools betrachten.

Welche Projektstrukturpläne gibt es? ›

Zur Gliederung von Projektstrukturplänen können verschiedene Strukturprinzipien zum Einsatz kommen: Prozessorientierte Strukturplanung. Produktorientierte Strukturplanung. Gemischte Strukturplanung.

Was sind typische Meilensteine? ›

Typische Meilensteine sind zum Beispiel Projektstart und -ende, die Finalisierung der Konzeptionsphase, der Launch eines Piloten, das Go-Live einer Software oder die Entscheidung für ein Produkt. Typischerweise werden Meilensteine am Ende einer Projektphase und/oder eines Arbeitspaketes gesetzt.

Wie mache ich einen Projektstrukturplan? ›

Zusammenfassung: 6 Schritte zum Projektstrukturplan
  1. Auflistung der Aufgaben des Projektes durch Brainstorming.
  2. Clusterung der Aufgaben z.B. nach Themengebieten.
  3. Zusammenfassung der Aufgaben zu logischen Arbeitspaketen.
  4. Zuordnung von Verantwortlichkeiten.

Wie funktioniert Gantt? ›

Im Gantt-Diagramm werden einzelne Tätigkeiten eines Projekts entsprechend ihrer Dauer als Rechtecke an einer Zeitachse dargestellt. In der ersten Spalte des Diagramms werden dabei immer die Projektschritte angegeben und durchnummeriert.

Wie wird ein Projekt dokumentiert? ›

Grundsätzlich gilt: Die wesentlichen Einflussfaktoren eines Projektes sollten dokumentiert werden. Dazu gehören: Anforderungen und Änderungen an die Komponenten des magischen Dreiecks des Projektmanagements wie Inhalt und Umfang, Kosten, Zeit, Qualität und Risiko.

Wie viele Meilensteine braucht ein Projekt? ›

Bei manchen Projekten genügen zwei oder drei Meilensteine, während es bei anderen eher ein Dutzend gibt. Dabei zählt nicht die Anzahl der Meilensteine im Projektmanagement, sondern ihre Bedeutung als wichtige Ereignisse im Projektverlauf. Zur Erinnerung: Meilensteine sollten Zeitpunkte darstellen.

Ist Projektstart ein Meilenstein? ›

Typische Meilensteine sind zum Beispiel Projektstart und Projektende, der Launch eines Piloten, das Go-Live einer Software, oder die Entscheidung für ein Produkt. Typischerweise werden Meilensteine oft am Ende einer Projektphase und/oder eines Arbeitspaketes gesetzt.

Was ist ein Arbeitspaket in einem Projekt? ›

Das Arbeitspaket ist ein Teil des Projektstrukturplans. Es ist eine in sich geschlossene, innerhalb eines Projekts zu erbringende Leistung. Innerhalb eines Arbeitspaketes wird definiert, welche Person(en) die Aufgabe bis zu welchem Zeitpunkt und mit welchem Aufwand erbringen sollen.

Was passiert in der Planungsphase? ›

In der Planungsphase geht es auch um die Frage “Wo wollen wir überhaupt hin?” und damit um den Weg, der zum Ziel führt. Hier gibt es allgemeine Erfolgsfaktoren: klare Rollen mit Befugnissen und Verantwortung. eindeutige Kommunikation im Team und zwischen allen Stakeholdern.

Wie läuft eine Bauplanung ab? ›

Im Zuge der Bauplanung wird Ihre Hausbau-Idee in ein konkretes Modell übersetzt. Im Kern wird das Bauvorhaben gedanklich und gestalterisch entwickelt, kalkuliert, der Bauantrag zur Erteilung der Baugenehmigung verfasst, die Ausführungspläne für die jeweiligen Gewerke sowie die Angebotsunterlagen erstellt.

Was ist ein Planungskonzept? ›

Definition Planungskonzept. Das Planungskonzept ist ein Entwurf für die strategische Planung, die relativ schwierig durchzuführen ist, weil nicht alle Einflussfaktoren vorhersehbar bzw. vorausbestimmbar sind.

Was ist die Durchführungsphase? ›

Die Durchführungsphase ist die dritte Phase im Projektmanagement. Die wesentlichen Planungen sind abgeschlossen. Die Gruppe kann sich nun ganz auf die Umsetzung des Projektplans konzentrieren. Damit das Projektteam ihr Ziel erreicht, muss die Arbeit in einer sinnvollen Weise strukturiert werden.

Was ist das 4 Phasen Modell? ›

Das „4-Phasen-Modell der Integrationsarbeit“ beinhaltet die vier Kernelementen des Integrations- bzw. Vermittlungsprozesses: Profiling, Zielfestlegung, Strategieauswahl und Umsetzung.

Wie lauten die 4 Phasen des Projektablaufs? ›

In vielen Branchen existieren Vorschläge, nach denen ein Phasenmodell aufzustellen ist. In sämtlichen Phasenmodellen finden sich vier grundlegende Phasen wieder: Der Projektstart (Kick-Off), die Projektplanung, die Projektdurchführung und der Projektabschluss.

Welche Gewerke Reihenfolge? ›

Hausbau: Alle Gewerke in zeitlicher Reihenfolge
  • Erdarbeiten.
  • Fundament und Keller.
  • Rohbau mit Außenwänden.
  • Innenwände.
  • Dachstuhl mit Richtfest.
  • Elektro- und Sanitärinstallation, roh.
  • Fenster.
  • Estrich.

Was muss man bei Planung beachten? ›

Funktional und flexibel planen: Möglichst offener Grundriss, wenig Wände und Türen, gleich große Räume und gute Aufteilung. Vermeiden: Räume „ohne Nutzen“ und Restflächen – wie Stauräume, Schrägen, Nischen. Besondere Beachtung für Fenster, Türen, Licht und Technik. Kurze Wege und Leitungen einplanen.

Wie viel kostet ein Bauplan? ›

Die anrechenbaren Kosten für Honorare bei der Bauplanung

Im Wesentlichen handelt es sich um die Kosten die beim Bau auf die Teile entfallen, die ein Architekt plant. Grober Anhaltspunkt: Bei einem Objekt für 350.000 Euro sind etwa 50 bis 60 Prozent also 175.000 bis 210.000 Euro für die Honorarrechnung anzurechnen.

Wie erstelle ich ein Konzept Vorlagen? ›

Eine mögliche Konzept-Gliederung
  1. Titel des Konzeptes. Der Titel ist natürlich der Name deines Projektes. ...
  2. Einleitung. Sie sollte nicht mehr als eine halbe Seite umfassen und steht deiner Konzeption voran. ...
  3. Ausgangssituation. ...
  4. Ziele. ...
  5. Zielgruppe. ...
  6. Geplante Maßnahmen. ...
  7. Räumlichkeiten. ...
  8. Personal/Ehrenamtliche.
30 Jan 2019

Wie kann ich ein Projekt vorstellen? ›

10 Schritte zur erfolgreichen Projektpräsentation in unter 10 Minuten
  1. Konzentrieren Sie sich auf die Bedarfslage. ...
  2. Seien Sie konkret. ...
  3. Zeigen Sie sich als Kenner*in Ihrer Zielgruppe. ...
  4. Bereiten Sie ein kurzes Statement als Türöffner vor. ...
  5. Vermeiden Sie platte Werbesprüche. ...
  6. Stellen Sie Besonderheiten Ihres Projekts heraus.

Was ist das Abschlussphase? ›

Die letzte Phase eines Projekts, in der alle für einen ordnungsgemäßen Abschluss des Projekts erforderlichen Managementtätigkeiten und Projektmanagementprozesse durchgeführt werden.

Welche Dokumente werden in der Realisierungsphase eines Projektes erstellt? ›

Aktivitäten in der Realisierungsphase

Als Dokumente werden regelmäßige Statusreports genutzt und verschiedene Trendanalysen (Meilensteine und Kosten) erstellt. Ferner werden Kennzahlen aufbereitet und auftretende Probleme durch die Definition geeigneter Maßnahmen bewältigt.

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Author: Zonia Mosciski DO

Last Updated: 12/04/2022

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